Es gibt wohl kaum eine Branche, in der die Marke so wichtig ist, wie in der Automobilindustrie. Einerseits ist der Markt gesättigt, der Preis- und Innovationsdruck enorm, die Produkte werden immer ähnlicher, und die Anbieter versuchen sich über die Marke vom Wettbewerb zu differenzieren. Andererseits verlassen sich die Kunden beim Kauf verstärkt auf Empfehlungen von Bekannten und auf als vertrauenswürdig erachtete, renommierte Marken, selbst wenn sie dafür tiefer in die Tasche greifen, sprich ein Preispremium entrichten müssen. Vor diesem Hintergrund ergeben sich für erfolgreiche Autohersteller drei zentrale Fragestellungen: Welche Faktoren bestimmen den Markenwert in der Automobilindustrie? Wie wirken sich diese Faktoren auf die Weiterempfehlungsbereitschaft und Preispremiumakzeptanz der Konsumenten aus? Welche Implikationen ergeben sich hieraus für das Marken- und Kommunikationsmanagement in der Automobilindustrie?
Oliver Kertész und Klaus Matthias Miller entwickeln auf Basis einer konzeptionellen Diskussion ein spezifisches Markenwertmodell für die Automobilindustrie. In einer empirischen Untersuchung unter 481 Konsumenten erheben sie die zentralen Determinanten des Markenwerts von zwölf ausgewählten Automarken und zeigen deren Auswirkungen auf die Weiterempfehlungsbereitschaft und Preispremiumakzeptanz der Konsumenten auf. Aus den empirischen Ergebnissen ergeben sich wichtige Implikationen für die Markenführung in der Automobilindustrie.
Das Buch richtet sich an Kommunikations- und Markenmanager, Dozierende und Wissenschaftler im Bereich Marketing sowie Studierende der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Unternehmensführung.

“Markenwert in der Automobilindustrie – Weiterempfehlungsbereitschaft und Preispremiumakzeptanz steigern” bei Amazon.de